In der Passage

Alles Ei!

Es muss nicht immer ein bemaltes Hühnerei sein. Die gezeigten Stücke bieten einen Einblick in die Vielfältigkeit der Materialien und Verzierungstechniken der umfassenden Ostereiersammlung des Volkskundemuseums Wien.
Hühner-, Enten-, Gänse- und Straußeneier, bunt bemalt, gekratzt und gebatikt sind rund um die Osterzeit in der öffentlichen Passage im Volkskundemuseum Wien zu sehen. Der Bogen reicht von regional unterschiedlichen Handwerkserzeugnissen bis hin zu künstlerischen Einzelstücken.
Das Ei ist nicht nur Begleiter am Frühstückstisch. In der Kulturgeschichte des Menschen wurden ihm viele unterschiedliche Bedeutungen, Symboliken und Funktionen zugeschrieben: als Sinnbild des Lebens, als Zaubermittel oder Liebesgabe.
Seit wann und warum Eier zu Ostern gefärbt werden, ist nicht eindeutig nachvollziehbar. Im Mittelalter wurden Eier vor allem rot gefärbt. In der Zeit der Gegenreformation mehren sich die Belege für bunte Eier.
Sicher aber ist: zu Ostern wurde immer schon geschenkt: Ziereier aus Glas, Fayence, Holz, Bein oder Porzellan. Ganze Candy Container in Form von Osterhasen oder Eiern für Süßigkeiten kamen im 19. Jahrhundert als Ostergeschenke in Mode. Beispiele aus dem 20. Jahrhundert beinhalten seriell hergestellte Hohlfiguren aus Schokolade in Folie verpackt.
Ein österlicher Spaziergang durch drei Jahrhunderte Ostereiersammlung im Volkskundemuseum Wien.

Die Ausstellung befindet sich in der öffentlichen Passage des Volkskundemuseums und ist daher kostenlos zu besichtigen.
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19, 1080 Wien

T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at

Dienstag - Sonntag 10-17 Uhr
Montag geschlossen
außer an Feiertagen
24. und 31. Dezember 10-15 Uhr

Schließtage:
1. Jänner, Ostersonntag,
1. Mai, 1. November,
25. Dezember

BesucherInneninformation und Preise

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