Spindel


ÖMV/63.401
Wirtellose, gedrechselte Spindel aus Buchenholz, die größte Dicke in der Mitte. Sich gleichmäßig verjüngende Enden mit knotenförmig verdickten Spitzen, von Schuchardt Kreiskerbe genannt.

Von der Hand Schuchardts oberhalb der Mitte mit "ein Ort zwischen Foligno u. Assisi (Zwiedineck)" bezeichnet.

Hugo Schuchardt könnte diese Spindel von Hans von Zwiedineck-Südenhorst erhalten haben. In dessen Korrespondenz gibt es zwar keinen konkreten Hinweis dafür, aber Zwiedineck-Südenhorst bot beispielsweise in einem Brief vom 15. April 1905 an, eine toskanische Spindel aus der Gegend von Siena zu besorgen. Möglicherweise hatte sich die Reiseroute geändert oder diese Spindel wurde anlässlich einer weiteren Italienreise für Schuchardts Sammlung beschafft.
Nach dem Tod Schuchardts 1927 kam sie als Teil seines Nachlasses an die Universitätsbibliothek Graz und von dort 1959 als Schenkung an das Volkskundemuseum in Wien.
L: 25,2 cm
D max.: 2,4 cm



Objektklasse
Hersteller/in
  • Unbekannt
Beitragende/r
Herkunft
Datierung
  • Ende 19. Jh.
Material
  • Buchenholz
Technik
  • gedrechselt (Holz)
    Sammlung
    • Schuchardt, Hugo: Belegsammlung zur Sachwortforschung

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