Garnwindholz


ÖMV/63.495
Zylindrisches, leicht gekrümmtes und blankes Hartholzaststück mit gegenständig eingeschnittenen Kerben. Beide Enden sind zentral ausgebohrt.

Von der Hand Schuchardts in der Mitte mit "Ungarn" bezeichnet.

Das Windholz wird zum Aufwinden von Knäueln verwendet. In einer Hand gehalten, läuft der Faden durch das Röhrchen, das die Finger gegen die Reibung schützt. Weiters können Unregelmäßigkeiten im Faden entfernt werden, da dicke Stellen die kleinen Löcher des Windholzes nicht passieren.

Auf welchem Weg dieses Windholz in die Sammlung gelangte, konnte aufgrund fehlender Hinweise nicht geklärt werden.
Nach dem Tod Schuchardts 1927 kam es als Teil seines Nachlasses an die Universitätsbibliothek Graz und von dort 1959 als Schenkung an das Volkskundemuseum in Wien.
L: 13,9 cm
D: 1,6 cm



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Garnwindholz - Bild 1
Objektklasse
Hersteller/in
  • Unbekannt
Beitragende/r
Herkunft
Datierung
  • Um 1900
Material
  • Hartholz
Technik
  • geschnitzt (Holz)
  • gebohrt (Holz)
    Sammlung
    • Schuchardt, Hugo: Belegsammlung zur Sachwortforschung
    Folgende Materialien des Hugo-Schuchardt-Archivs (HSA) stehen in Bezug zu diesem Objekt:
    Schuchardt, Hugo. 1905. Hugo Schuchardt an Adolf Mussafia. Graz: Leuschner & Lubensky, S. 19.

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