Netznadel


ÖMV/63.506
Netznadel aus Holz geschnitzt. Filetnadel, Rundstab, beide Enden gespalten und zweizinkig gegabelt. Die Zinkenenden abgeflacht und fast einander berührend, so dass eine dreieckförmige Öffnung entsteht.
Die Netznadel dient zur Aufnahme des Netzgarnes, wobei die Größe der Öffnung der Gabelung Einfluss auf die Garnmenge hat, die aufgewickelt werden kann. Die Breite der Netznadel richtet sich nach der Größe der Maschenöffnung.

Möglicherweise erwarb Schuchardt die Netznadel in Zusammenhang mit den Maschenhölzern ÖMV/63.521 bis 63.530 während seines Sizilienaufenthalts im Sommer 1901.
Nach dem Tod Schuchardts 1927 kam sie als Teil seines Nachlasses an die Universitätsbibliothek Graz und von dort 1959 als Schenkung an das Volkskundemuseum in Wien.
L: 25,2 cm
B max.: 1,4 cm
T: 0,9 cm





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Netznadel - Bild 1
Objektklasse
Hersteller/in
  • Unbekannt
Beitragende/r
Herkunft
Datierung
  • Ende 19. Jh.
Material
  • Buchenholz
Technik
  • geschnitzt (Holz)
    Sammlung
    • Schuchardt, Hugo: Belegsammlung zur Sachwortforschung

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