Haken für einen Landungshaken


ÖMV/63.516
Haken zum Einzapfen in den Holzstiel eines Landungshakens, aus einem Rundeisenstab geschmiedet. Der gerade vierkantige Schaft mit einer Durchbohrung, unten rechtwinkelig nach hinten gebogen und zugespitzt. Der Rundhaken ebenfalls zugespitzt.
Vergleichsstück zu den Landungshaken ÖMV/63.512 bzw. ÖMV/63.513.

Schuchardt bekam diesen Haken wahrscheinlich während seines Aufenthalts in Palermo im April und Mai 1901 durch Vermittlung von Pietro Spadaro. Dieser erwähnte in einem mit 23. Mai 1901 datierten Einschub in seinem für Schuchardt verfassten Glossar vom 8. Mai 1901, dass er Haken, u.a. einen "lama di crocco", zusammengestellt habe. In der Kladde "Fischerei Italien" ist der Haken in einer Liste der erworbenen Netze und Fischereigeräte angeführt und skizziert.
Nach dem Tod Schuchardts 1927 kam er als Teil seines Nachlasses an die Universitätsbibliothek Graz und von dort 1959 als Schenkung an das Volkskundemuseum in Wien.
H: 11,5 cm
B: 9,9 cm
Schaft B: 1,3 cm
Schaft T: 0,8 cm



Objektklasse
Hersteller/in
  • Unbekannt
Beitragende/r
Herkunft
Datierung
  • Ende 19. Jh.
Material
  • Eisen
  • Rundeisen
Technik
  • geschmiedet (Metall)
    Sammlung
    • Schuchardt, Hugo: Belegsammlung zur Sachwortforschung
    Objekt wird zitiert in
    Korrespondenz im Hugo-Schuchardt-Archiv:
    Brief von Pietro Spadaro an Hugo Schuchardt vom 08.05.1901 (Briefnummer 02-10732), S. 23 verso.

    Manuskripte im Hugo-Schuchardt-Nachlass der Universitätsbibliothek Graz, Sondersammlungen:
    Kladde Fischfang Italien "Fischerei Italien", Signatur 17.1.3.5., S. 42.

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