Vorprogramm zur Tagung

Problematisieren und Sorgetragen: Kulturanalytische Konzepte von Öffentlichkeit und Arbeitsweisen des Öffentlichmachens

Kulturwissenschaftler*innen gestalten Gesellschaft. Welche Instrumente stehen ihnen zur Verfügung, um in Debatten und Praxisfelder einzugreifen? Und welche Verantwortung kommt ihnen zu, für öffentliche Anliegen Sorge zu tragen?
Diese Fragen stellen sich in Zeiten politischer und ökologischer Krisen besonders drängend. Mit ihren lebensnahen Forschungsthemen sind empirisch arbeitende Kulturwissenschaften seit jeher an Öffentlichkeit(en) interessiert – sowohl als Forschungsgegenstand als auch mit dem Anspruch, Öffentlichkeiten zu ermöglichen und in Diskurse einzugreifen.

Drei studentische Projekte vom Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien bilden ein Vorprogramm zur Tagung Problematisieren und Sorgetragen 2021:

Die Gruppe Parallele Öffentlichkeiten bereitet vier Lesungen vor, die in Räumen des Volkskundemuseums projiziert werden. An dem Projekt sind Barbara Thériault, Evelyn Annuß, Sabine Imeri, Matthias Beitl & Nora Sternfeld & Beatrice Jaschke mit Videobeiträgen beteiligt. Die genannten Autor*innen lesen aus eigenen neuen Texten vor, in denen aktuelle und historische Praktiken des Öffentlichmachens kritisch diskutiert werden.

Die Gruppe Passagen zeigt ein Mosaik an Gedanken und Ideen zu Öffentlichkeit. Ziel ist die mediale Darstellung von Praktiken des Öffentlichmachens und Sorgetragens über einen Instagram Account (@kuwi.werkstatt) und in der Passage des Volkskundemuseums.

Die Gruppe EnChor veranstaltet eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Vertreter*innen von Chören aus Wien. Thematisch steht die Chorarbeit und Präsenz während der Ausgangs- und Versammlungsbeschränkungen im Fokus. Die Podiumsdiskussion wird im Volkskundemuseum videoaufgezeichnet und wird anschließend auf der Website des Museums veröffentlicht. Zur Veranstaltung


Die Kulturwissenschaftliche Werkstatt ist ein Seminar des Instituts für Europäische Ethnologie der Universität Wien, in dem Studierende unterschiedliche Arbeitsfelder im Kulturbereich kennen lernen. Kooperationspartner ist das Volkskundemuseum Wien. Die Studierenden werden in die alltäglichen Aufgaben oder Sonderprogramme des Museums einbezogen und erarbeiten gemeinsam mit Museumsmitarbeiter*innen oder eigenständig Beiträge. In diesem Semester stand das Erarbeiten eines Rahmenprogramms für die Fachverbandstagung im Zentrum der Mitarbeit und damit die Frage nach der Gestaltung von Öffentlichkeiten.

Im Rahmen der Tagung
Problematisieren und Sorgetragen: Kulturanalytische Konzepte von Öffentlichkeit und Arbeitsweisen des Öffentlichmachens
Tagung des Österreichischen Fachverbands für Volkskunde in Kooperation mit dem Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien und dem Volkskundemuseum Wien
Verschoben auf 6.5. bis 9.5.2021

Zum Tagungsprogramm (ursprünglicher Termin: 20.5.2020 bis 22.5.2020):
www.volkskundemuseum.at/tagung_oeffentlichkeit
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15–19, 1080 Wien

T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at

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