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Klimesch – Das Geschäft mit den Dingen

Der Nahversorger im Museum

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Im Rahmen eines längerfristigen Ausstellungsprojekts zeigte das Volkskundemuseum Wien bis Ende Oktober 2015 das Sortiment des Haushalts- und Eisenwarengeschäftes Klimesch. Nun macht Klimesch Pause - und kommt wieder. Wir melden uns rechtzeitig.
http://www.w24.at/Guten-Abend-Wien/832462/6760

Zwischen der Firma Klimesch und dem Museum bestand eine jahrzehntelange enge Geschäftsbeziehung. Herr Klimesch, dessen Geschäft sich in der Nachbarschaft des Museums befand, versorgte das Museum mit Waren aller Art: Glühbirnen, Schrauben, Werkzeug und mit dem, was sonst noch alles im Museumsalltag gebraucht wurde. Als die Handlung im Jahr 2013 schloss, kaufte das Volkskundemuseum den Restbestand der Waren in Bausch und Bogen – einschließlich der Regale und Geschäftsmöbel.

Das Thema der aktuellen Ausstellung ist das Verhältnis der Menschen zu den Dingen im Alltag. Es geht aber auch um die Frage, wie Konsum, Produktion und Handel die Beziehungen zwischen den Menschen untereinander regeln. Nicht zuletzt geht es auch um die Rolle, die ein Museum im Umgang mit den Dingen spielen kann und soll. Das Museum ist selbst ein Umschlagplatz für Dinge und Wissen. Wie in einem Gemischtwarenladen werden hier Geschichte und Gegenwart verhandelt. Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zur Diskussion unserer materiellen Kultur und der Funktion von Museen.
 
Nicht nur die Konzeption, auch die Ausstellung selbst ist ein offenes Experiment zum prozessualen Ausstellungsmachen – die im April eröffnete Schau wandelt sich mit dem Eingreifen der BesucherInnen ständig und entwickelt sich weiter. Die Objekte stehen nicht in Vitrinen, sondern agieren in einem Objekttheater, in dem Berühren erlaubt und Mitspielen erwünscht ist!

Vermittlungsprogramm
Bei der Vermittlung der Ausstellungsinhalte wird mit Dingbiographien, pantomimischen Gebrauchsanleitungen, spielerischem Warentausch und Aspekten der Marktforschung gearbeitet werden.
Hier Geht es zum Vermittlungsprogramm!

Rahmenprogramm
Die "offene Ding-Akademie"
Sie versteht sich als Nahversorgung für alle mit Wissen, Ideen, Diskussionsangeboten und politischen Perspektiven. Diese werden hier gemeinsam geboren, durchdacht, gefüttert und wieder verworfen. Die "offene Ding-Akademie" ist darüber hinaus ein Ort des Handelns: Es können ganz konkrete Eingriffe in die Ausstellung geplant und getätigt werden. Dinge können gegen Geschichten und andere Werte getauscht oder mit einer persönlichen Geschichte ins Museum eingebracht werden. Handlungsnotwendigkeiten und Handlungsspielräume werden geschaffen und vielleicht wieder zur Seite gestellt. Mit der "offenen Ding-Akademie" entwickeln wir gemeinsam eine Utopie für neue Formen der Wissensproduktion, in welchen die Dinge, die uns umgeben auch ein Wörtchen mitsprechen.

Die Angebote der "offenen Ding-Akademie" bestehen aus gemeinsamer Lektüre, Dingperformances, Podiumsdiskussionen, Workshops und dem Austausch mit ExpertInnen unterschiedlichster Lebenslagen und ihrem jeweiligen Wissenssortiment. Jeder Veranstaltungsbesuch bringt den TeilnehmerInnen je nach Aktivierungsgrad eine bestimmte Anzahl von Punkten, die in einem Studienbuch verzeichnet werden. Selbstverständlich wird am Ende der gesamten Ausstellung feierlich ein Diplom verliehen. Die "offene Ding-Akademie" lädt alle zum Mitdenken, Mitspielen, Mitutopisieren ein, besondere Vorkenntnisse werden dabei nicht benötigt!

Hier geht es zum Angebot der "offenen Ding-Akademie"!
 

Pressematerialien

Pressebilder

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© Matthias Klos, bildrecht Wien, 2015

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© Matthias Klos, bildrecht Wien, 2015

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© Matthias Klos, bildrecht Wien, 2015

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© Matthias Klos, bildrecht Wien, 2015

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Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19, 1080 Wien

T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at

Dienstag - Sonntag 10-17 Uhr
Montag geschlossen
außer an Feiertagen
24. und 31. Dezember 10-15 Uhr

Schließtage:
1. Jänner, Ostersonntag,
1. Mai, 1. November,
25. Dezember

BesucherInneninformation und Preise

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Mag. Barbara Lipp (Karenz)
Gesine Stern, MA

Laudongasse 15-19
1080 Wien

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Was ist los im Muesum?

7. Wiener Integrationswoche

Schnuppern, Kochen, Schmecken

Di, 02.05.2017, 10:00 – 12:30
Mitmachküche einer "Mama lernt Deutsch"-Kurses.
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#takeabreak #makeafilm

Ein Workshop für gehörlose und hörende HandyfilmerInnen

Sa, 06.05.2017, 12:00 – 15:00

Video


PAUSE IST NICHT GLEICH PAUSE.
Sie wird individuell unterschiedlich erfahren und gestaltet: als knapp bemessene Unterbrechung, als kurzzeitige Entlastung, als angemessene Erholung, als frei und glücklich verlebter Urlaub, als kollektive Ausgelassenheit bei Festen. Oder auch – in Zeiten von Arbeitslosigkeit – als belastende Auszeit. (Gabriela Muri: Pause! Campus 2004)
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Finissage

Tag der offenen Tür für Handyfilmer*innen und alle, die es werden möchten


So, 07.05.2017, 10:00 – 17:00
11.00 UHR
Podiumsdiskussion + Brunch
Handyfilmen – und dann?
Über Speichern, Sammeln und Erinnern
mit Gabriele Fröschl (Wiener Videorekorder/Österr. Mediathek), Rosemarie Pilz (Social Media Volkskundemuseum Wien), Margareta Veit und Maria Schreiber(Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Moderation: Saskia Blatakes
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WienerWunderWeiber

Erstes PopUp im Volkskundemuseum

Fr, 12.05.2017, 10:00 – 19:00
Die Wiener WunderWeiber sind ein Netzwerk von Frauen, die vor denselben Herausforderungen stehen, Beruf, Kinder, Freizeit- und Privatleben zu meistern. Dabei helfen WunderWeiber sich gegenseitig mit Tipps, Trick und manchmal auch einfach einem Schulterklopfen.
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Dinner im Palais

Backstageführung und Kulinarik

Do, 18.05.2017, 18:00
Auf unserem Rundgang durch das Gartenpalais Schönborn gelangen wir vom Kräutergarten in den Wirtschaftstrakt des kleinen barocken Schlosses. Über die ehemalige Küche und den Herdraum geht es in die Beletage. Im Anschluss lassen die TeilnehmerInnen bei einem mehrgängigen Menü im Museumscafé bluem den Abend ausklingen.
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Internationaler Museumstag 2017

Spurensuche. Mut zur Verantwortung

So, 21.05.2017, 14:30 – 17:00
14.30 Uhr
Blumige Köstlichkeiten!

15.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Hauspostille von Martin Luther. Evangelische Intervention in die Dauerausstellung“

 

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