Islamischer Religionsunterricht

Über die Zielsetzung und Gestaltung des islamischen Religionsunterrichtes und darüber, welche Diskurse für die muslimische Community vom Gespräch mit den Schüler*innen angeregt werden, sprechen Carla Amina Baghajati als Leiterin des Schulamtes der Islamischen Glaubensgemeinschaft und zwei Religionslehrer*innen.
Der Islamische Religionsunterricht besteht parallel zu anderen Bereichen religiöser Bildung und Instruktion. In den multiethnischen oder -nationalen Gruppen des Unterrichts erfahren die Schüler*innen Religion als vielfältig – in der Diversität unterschiedlicher islamischer Strömungen, Rechtsschulen sowie im Vergleich mit anderen Religionen. Die Schüler*innen können hier Fragen stellen und darüber diskutieren, was sie in der Familie, in der Moschee oder im Internet erfahren. In diesem Sinn kann der Religionsunterricht gegebenenfalls auch ein Korrektiv gegenüber Strömungen sein, die versuchen, Jugendliche gesellschaftlich zu isolieren oder religiös zu radikalisieren.

„Muamalat“, gegen Beginn des Videos angesprochen, bezeichnet in diesem Kontext islamkonforme Umgangs- und Handlungsweisen im zwischenmenschlichen sowie im rechtlichen und wirtschaftlichen Bereich (also etwa im Handel und im Kreditwesen).



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