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FORSCHUNGSPROJEKTE

Neben Sammeln, Bewahren und Ausstellen gehören auch Forschen und Dokumentieren seit jeher zur Arbeit des Museums. Das hauseigene Publikationsorgan, die Österreichische Zeitschrift für Volkskunde (ÖZV), dokumentiert seit Beginn die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Sammlungen des Hauses und ihren angelagerten Themenfeldern. Externe Forschungskooperationen sind ebenfalls Teil einer aktiven Forschungsarbeit im Museum.
Folgende Forschungsprojekte sind aktuell am Haus verankert:


Laufzeit: 12/2025 bis 07/2028

Turning Points

EU-Interreg-Projekt SK – AT

: pos/68370/019: Menschenmenge auf dem Námestie SNP. Banner: “ROBOTNICI A UMELCI SLOVENSKEJ FILMOVEJ TVORBY SÚ S VAMI !!!” [ARBEITER UND KÜNSTLER DER SLOWAKISCHEN FILMPRODUKTION SIND MIT EUCH !!!] Foto: Helena Bakaljarova
Das Museum der Stadt Bratislava / Múzeum Mesta Bratislavy und das Volkskundemuseum Wien starten im Dezember 2025 das gemeinsame Projekt Turning Points – Museums for a Democratic Future. Das grenzüberschreitende Vorhaben läuft bis Juli 2028 und wird im Rahmen von Interreg Slowakei–Österreich mit insgesamt 2.840.895 Euro gefördert. 
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Provenienzforschung und Restitution

im Volkskundemuseum Wien

: Schriftzug in der Ausstellung „Gesammelt um jeden Preis! Warum Objekte durch den Nationalsozialismus ins Museum kamen und wie wir damit umgehen“ (2023)| Grafik: Theresa Hattinger, Foto:  Kollektiv Fischka / Kramer © Volkskundemuseum Wien
Seit 2015 werden vom Volkskundemuseum Wien freiwillig systematische Provenienzforschung und Restitutionen im Sinne des Kunstrückgabegesetzes durchgeführt. Bisher wurde die Herkunftsgeschichte von über 5.000 Objekten geprüft. Davon wurden rund 600 unrechtmäßig erworbene Gegenstände an die rechtmäßigen Eigentümer:innen oder deren Rechtsnachfolger:innen zurückgegeben. Es gibt noch viel zu tun!
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Konservierung

Reinigung und Aufbewahrung in den Museumssammlungen

: Ein Blick in das Museumsdepot. Foto: Monika Maislinger © Volkskundemuseum Wien
Ein Museum vermittelt, ein Museum sammelt, ein Museum bewahrt. Letzteres geschieht meist im Verborgenen, ist aber von größter Bedeutung, um die Objekte nachfolgenden Generationen unbeschädigt weiterzugeben und deren Erforschung und Ausstellung auch in Zukunft zu ermöglichen. Jede Objektgruppe, jedes Material hat dabei andere Bedürfnisse an Reinigung und Aufbewahrung. Ziel ist es, die Objekte in ihrem Zustand zu erhalten und (wenn nötig) zu stabilisieren.
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Kulturwissenschaftliche Werkstatt

: Fastentuchraum © www.hoferundhofer.at / Volkskundemuseum Wien
In Kooperation mit dem Volkskundemuseum Wien lernen Studierende des Instituts für Europäische Ethnologie der Universität Wien in der Kulturwissenschaftlichen Werkstatt den Arbeitsalltag des Museums kennen und arbeiten in eigenen Projekten.
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c/o Volkskundemuseum Wien

Forschungszentrum für historische Minderheiten

: Der Schuster František Čárek wirbt damit, seine Ausbildung bei der Handelskammer in Prag und Wien absolviert zu haben, um 1900 © FZHM
Das Forschungszentrum für historische Minderheiten (FZHM) widmet sich der historischen Migrationsforschung mit besonderem Fokus auf die Geschichte der Wiener Tschechen. Seit April 2018 hat es im Volkskundemuseum Wien einen neuen Standort gefunden.
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PROJEKTARCHIV

Mai/Juni 2024

Lobau Lauschen

Fragen-Hören-Lauschen-Senden! Umwelt- und Protestgeschichte(n) im Dialog mit Aktivist:innen

: Ausstellung "Lobau Lauschen", Foto: Kollektiv Fischka / Kramar © Volkskundemuseum Wien
Die beiden Ausstellungen „Lobau lauschen. Hörerlebnisse einer umkämpften Stadtwildnis“ und „Wir protestieren“ (online Ausstellung) bieten viele Anknüpfungspunkte zum Thema ökologische Nachhaltigkeit und demokratische Praktiken und Protestformen, die im zivilgesellschaftlichen Engagement für Umweltschutz angewendet wurden und werden.
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4/2023

Weitblick

Lehrlingsworkshop mit Modularen Synthesizer

: Musik aus Strom im Volkskundemuseum Wien 2024. Foto: © eSeL.at - Christian Tietge
Im Rahmen des 2024 beginnenden Umbaus nimmt das Projekt die bald leeren Räumen des Volkskundemuseum Wien in den Fokus. Die Lehrlinge können sich ein Objekt oder ein Projektthema aussuchen und darüber nachdenken, wie Objekte oder verschiedene Themen im zukünftigen Museumsraum dargestellt werden können. Der Titel Weitblick, zielt also darauf ab, darüber nachzudenken, wie ein Museum in Zukunft aussehen könnte und versucht eben genau das klanglich einzubetten. Durch das Kennenlernen der Modularen Synthesizer wird eine gemeinsame live Performance der Lehrlinge gestaltet, die wiederum auf die Themen und die selbstständig konzipierten und geschnittenen Videos abgestimmt sind.
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2023

re:pair FESTIVAL

: re:pair FESTIVAL, Siebdrucke von Katja Schwalenberg
Konsumierst du noch oder reparierst du schon? 1 Festival – 3 Stationen.
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Laufzeit: April 2023 bis August 2024

VKMW21 digital

Digitale Erschließung und interoperable Bereitstellung der Ding-, Text- und Bildwelt des neuen Volkskundemuseum Wien

: VKMW21 digital. Grafik: Matthias Klos
Unter dem Arbeitstitel „VKMW21“ entsteht bis 2027 aus dem Volkskundemuseum Wien ein neuartiges Gesellschafts- und Kulturmuseum in den renovierten und adaptierten Räumlichkeiten des Gartenpalais Schönborn sowie im Jahr 2024 ein saniertes und vergrößertes Depot im Hafen Freudenau.
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2023

Kampagne

Klimarechnungshof JETZT!

: Klimarechnungshof.jetzt
Klimaschutz braucht Kontrolle! Das Volkskundemuseum Wien hostet die Kampagne zum Klimarechnungshof. Wir starten mit einem Aufruf.
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2022

Bericht zur Kooperation mit der OeAD

K3-Projekte. Kulturvermittlung mit Lehrlingen

: Musik aus Strom © Modular Synthesizer Ensemble, Gammon
Das Projekt „Relation“ wurde gemeinsam mit dem Klangkünstler Gammon entwickelt und am 30.8. und 31.8.2022 mit einer Gruppe vom Verein Jugend am Werk im Volkskundemuseum durchgeführt. 
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Im Rahmen des re:pair FESTIVAL 2022

Bericht zur Kooperation mit der OeAD Reihe

K3-Projekte. Kulturvermittlung mit Lehrlingen

: RESI Slowfashion Visible Mending Workshop. Foto: Kollektiv Fischka / Stefanie Freynschlag © Volkskundemuseum Wien
Dank der K3-Kooperation war es uns möglich, für sechs Lehrlingsgruppen kostenlose Programme zum Repair Festival (15.10. bis 6.11.2022) anzubieten. In den Workshops wurde gemeinsam mit den Lehrlingen erkundet, warum bestimmte Dinge repariert werden und was es bedeutet zu reparieren anstatt wegzuschmeißen. Die eigene Praxis des Wiederherrichtens sollte dadurch reflektiert werden und neue Perspektiven auf das Thema Konsum eröffnen.
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11/2022

Der Narrenturm

Was steckt hinter Psychischer Erkrankung – Fake or Fakt

: Der barocke Stiegenaufgang im Gartenpalais Schönborn. Foto: Matthias Klos
Im Rahmen von Workshops bei „INDI Individualisiertes Arbeitstraining“ entwickelten die Teilnehmer*innen eine Kunstinstallation. Menschen mit psychischer Erkrankung begegnen im Alltag immer wieder bestimmten Meinungen, Vorurteilen und Fake-News. In der Kunstinstallation werden diese Stigmatisierungen konkreten Fakten sowie dem Erleben Betroffener gegenüber gestellt.
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10/2022 bis 5/2023

Wasser Teilen

Nachhaltigkeit, Gemeinschaftlichkeit, Friedensstiftung

: Rhonegletscher (CH), 2019 © Regina Hügli
Eine Veranstaltungsreihe zur Erarbeitung von wegweisenden Modellen eines nachhaltigen Umgangs mit Wasser und Gewässern.
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Oktober/November 2022

re:pair FESTIVAL

Konsumierst du noch oder reparierst du schon?

: re:pair FESTIVAL
Am 15. Oktober 2022 – dem International Repair Day – startet das Festival in der Festivalzentrale im Volkskundemuseum Wien. Ziel des re:pair FESTIVAL ist es, die traditionsreiche Kultur der Reparatur aufzuwerten und wiederzubeleben.
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5/2022

From Evin with Love

Handwerkliches von Frauen aus dem Evin-Gefängnis in Teheran

: Ausstellungsobjekt "From Evin with Love" © Volkskundemuseum Wien
.. ein Vogel im Flug, selbst genähte Puppen, große und kleine Täschchen, bestickte Stoffe, Patchworkarbeiten, kalligraphische Texte … Die Gegenstände, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, wurden von Frauen, die im Evin-Gefängnis in Teheran, der Hauptstadt des Iran, inhaftiert sind oder waren, selbst angefertigt.
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2021/2022

UNLOCK

Internationales Projekt zu Barrierefreiheit und Inklusion

: Kulturvermittlung im Kräutergarten. Foto: kollektiv fischka/kramar © Volkskundemuseum Wien
Das Volkskundemuseum Wien ist Partner im Erasmus+ Projekt UNLOCK, das für United for those in Needs: Learn, Open, Care, Keep – the Museum Mediator as Diversity Integrator steht. Es geht um internationalen Austausch und Schulungsmaßnahmen im Bereich der Barrierefreiheit und Inklusion in Zusammenarbeit mit nationalen Stakeholdern.
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3-8/2023

Queer Museum Vienna @ VKM

: © Queer Museum Vienna
Das Queer Museum Vienna (QMV) ist erneut zu Gast im Volkskundemuseum Wien. Ziel ist es, Ausblick auf ein projektiertes, zukünftiges Haus für queere Kulturgeschichte und Kunst in Wien zu geben. Unter anderem wird die Frage danach gestellt, wie sich queere künstlerische Arbeiten, Kultur und Lebensweise zur Volkskunde und deren Musealisierung verhalten.
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2021/2022

PODCAST-PROJEKT

Apropos Objekte – Von lebendigen Artefakten

: Apropos Objekte im Volkskundemuseum Wien. Foto: Kollektiv Fischka
Wie geht es Ihnen, wenn Sie unsere Museumsobjekte betrachten? Was geht Ihnen durch den Kopf? Haben Sie gleich eine Assoziation dazu? Eine Idee? Eine Erinnerung? Eine Geschichte? Eine Frage? Einen Widerspruch?
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2023

Ein Museum – ein Objekt – eine Erzählung

Virtuelle Galerie zur NS-Provenienzforschung und Restitution in österreichischen Museen, Sammlungen und Bibliotheken

: Ein Museum – ein Objekt – eine Erzählung. Virtuelle Galerie zur NS-Provenienzforschung und Restitution in österreichischen Museen, Sammlungen und Bibliotheken. Grafik: althaler + oblasser
2023 jährt sich der Erlass des Kunstrückgabegesetzes (KRG) zum 25. Mal. Das Volkskundemuseum Wien trat mit allen anderen nach diesem Gesetz arbeitenden Museen, Sammlungen und Bibliotheken in Österreich in Kontakt und bietet ab 13. Jänner 2023 ein digitales Format an, das pointierte Einblicke in die NS-Provenienzforschungs- und Restitutionspraxis dieser Institutionen sowie des eigenen Museums gibt.
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Festivalzentrale: Volkskundemuseum Wien | Oktober 2021

Festival

MEMENTO MORI

: Festival MEMENTO MORI in Wien © Katja Schwalenberg
Mit über 50 Veranstaltungen in 11 Tagen setzt das Kulturfestival MEMENTO MORI ein Zeichen. Ziel ist es, den Tod zu enttabuisieren und die Auseinandersetzung mit dem eigenen und fremden Sterben zu fördern. Es gibt Anregungen zur Trauerarbeit, bringt Menschen ins Gespräch und zielt auf ein bewussteres Leben ab. Frei nach dem Motto: Dem Tod kann man nicht entkommen, aber besser vorbereitet entgegentreten.
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Laufzeit: Sep. 2020 bis Aug. 2022 | Aktionswochen: Mai bis Juni 2021

Recht auf Museum?

Eine Studie zu musealen Öffentlichkeitskonzepten und deren Wahrnehmung

: Möchten Sie mit mir ins Museum gehen? Foto: Institut für Kunstgeschichte, Armin Plankensteiner © Recht auf Museum
Das Recht auf Museum gilt in demokratischen Gesellschaften durch den öffentlichen Zugang zu Kulturgütern seit der Gründung des modernen Museums im 18. Jahrhundert als verbürgt. Dennoch bestand seit jeher eine Differenz zwischen idealisierter und gelebter Öffnung. Heute erheben Museen zumeist von sich aus den Anspruch, für alle zu sein, auch wenn sich die Anzahl aktiver Kulturnutzer*innen auf nur 10­-15 % der Bevölkerung beschränkt. Recht auf Museum? fragt in Archiv- und Feldforschungen nach diesen Widersprüchen.
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Laufzeit: Mai 2021 bis Sommer 2024

Realfiktion Klimarechnungshof

Klimaschutz zwischen wissenschaftlicher Evidenz und demokratischer Kontrolle

: Im Klimavolksbegehren wurde u.a. gefordert, den Klimaschutz in der Verfassung zu verankern, ein verbindliches und evidenzbasierten Co2-Budget einzuführen und dieses durch einen neu zu schaffenden Klimarechnungshof zu kontrollieren, © Anja Drechsler / Klimavolksbegehren, 2021
Was wäre, wenn? Was wäre, wenn der Klimarechnungshof, wie ihn das österreichische Klimavolksbegehren im Jahr 2020 forderte, schon realisiert wäre? Während der mühsame Weg durch die demokratischen Instanzen noch geführt wird, greift das transdisziplinäre Forschungsprojekt Realfiktion Klimarechnungshof der Zeit voraus und ruft die Institution ins Leben.
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Volkskundemuseum Wien
Otto Wagner Areal, Pavillon 1
Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien

Öffnungszeiten:
Di-Fr: 10-17 Uhr
Anfahrt

Postanschrift:
Laudongasse 15-19, 1080 Wien

T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 406 89 05.88
E: office@volkskundemuseum.at

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