Ort: Brunnenpassage | by Mobile Akademie Berlin | Sa, 11.4. und So, 12.4.2026

MEMORY, SPEAK!

Eine Performance über die Gegenwart und zukünftige Ereignisse

So, 12.04.2026, 15:30 – 21:30
Erinnerung ist die Komplizin des Vergessens, der Beschwörung und der erzählerischen Konstruktion. Sie akzeptiert keine harten Grenzen zwischen Gestern und Heute, passiert genau jetzt und ist auf die Zukunft gerichtet. Mit ihr lässt sich kein Staat machen. Anmeldung: hier
MEMORY, SPEAK! bringt drei verschiedene Praxen des Erinnerns auf die Bühne in der Brunnenpassage:
 
  • Öffentliches Casting für eine Langzeitdokumentation
Eine Jury sucht in einem dialogbasierten Interviewprozess nach 11 Kandidat*innen für eine filmische Langzeitdokumentation von Anna Jermolaewa (2026–2036). Was werden sie erinnert haben werden?
Zeitplan für das Casting: hier zum Download
 
  • Kasala – Ein nachgestelltes Erinnerungsritual der feierlichen Dichtung und Selbstdarstellung
Das Video des Künstler*innen-Duos Mukenge/Schellhammer re-inszeniert die traditionelle Erinnerungspraxis Kasala, die bei Familienfesten in der Demokratischen Republik Kongo praktiziert wird.
 
  • Black Caribbean Radio – ein Hörbeitrag zum Petersilienmassaker
Sarah Lewis Capellari und Anton Kats begeben sich auf eine poetologische und musikalische Spurensuche nach den vergessenen Stimmen des Massakers von 1937 in der Dominikanischen Republik.
 
MEMORY, SPEAK! bietet Theater über 12 Stunden, simultan an mehreren Stationen, in einem Raum.
Das Publikum bewegt sich frei und wählt auf verschiedenen Kanälen per Kopfhörer, welchen Erzählungen es folgen möchte.
 
Wann: 
Samstag, 11. April, 15.30 – 18.30 Uhr & 19.30 – 22.30 Uhr 
Sonntag, 12. April, 15.30 – 18.30 Uhr & 19.30 – 21.30 Uhr 
Durchgehend Einlass (DE und EN mit Simultanübersetzung)
 
Wo:
Brunnenpassage, Brunnengasse 71 / Yppenplatz, 1160 Wien

Eintritt:
pay as you can

Anmeldung:
hier
 
Mit:
MOHAMMAD ABOU CHUCKER, Fotograf und Filmemacher
KURDWIN AYUB, Filmemacherin
ESMA BOŠNJAKOVIĆ, Illustratorin und künstlerische Aktivistin
VEDRAN DŽIHIĆ, Politikwissenschaftler
FARHUD FARASSATI POUR, Eisverkäufer
KARIN HARRASSER, Kultur- und Medienwissenschaftlerin
HANNAH HURTZIG, MARIAN KAISER & FLORIAN STIRNEMANN, Mobile Akademie Berlin
İLKAY İDISKUT, Volksschullehrerin
ANNA JERMOLAEWA, Künstlerin
ANTON KATS, Musiker und Künstler
SARAH LEWIS-CAPPELLARI, Researcher und Kuratorin
SAMA MAANI, Autor und Psychoanalytiker
NANCY MENSAH-OFFEI, Schauspielerin
MUKENGE/SCHELLHAMMER, Künstler*innen
FRITZ OSTERMAYER, Radiomacher und Musiker
CLAUS PHILIPP, Dramaturg und Autor
NELLY Y. PINKRAH, Medientheoretikerin
HERBERT POSCH, Zeit- und Wissenschaftshistoriker
FRIDA ROBLES, Künstlerin und Kuratorin
ERAN SCHAERF, Künstler und Autor
JUTTA SCHWARZ, Schauspielerin
FLORIAN STIRNEMANN, darstellender Architekt
CÉCILE TUSEKU TSHIBANGU, Kasala Performerin
MARYAM VAZIRI-DARYABEGI, Ordinationsassistentin
PETER WATERHOUSE, Schriftsteller und Übersetzer

Antragsjury: Karin Harrasser, Cornelia Kogoj und Hanno Loewy

PROGRAMM

Samstag, 11.4.
15.30 – 16.30 Kandidatin: Ilkay Idiskut
Jury: Vedran Džihić, Karin Harrasser, Nancy Mensah-Offei
16.30 – 17.30 Kandidat: Sama Maani
Jury: Vedran Džihić, Nancy Mensah-Offei, Claus Philipp
17.30 – 18.30 Kandidat: Mohammad Abou Chucker
Jury: Esma Bošnjaković, Herbert Posch, Frida Robles

PAUSE

19.30 – 20.30 Kandidatin: Kurdwin Ayub
Jury: Karin Harrasser, Hannah Hurtzig, Nelly Y. Pinkrah
20.30 – 21.30 Kandidat: Vedran Džihić
Jury: Karin Harrasser, Marian Kaiser, Nelly Y. Pinkrah
21.30 – 22.30 Kandidatin: Nancy Mensah-Offei
Jury: Esma Bošnjaković, Claus Philipp, Herbert Posch
 
Sonntag, 12.4.
15.30 – 16.30 Kandidat: Farhud Farassati Pour
Jury: Vedran Džihić, Karin Harrasser, Nancy Mensah-Offei
16.30 – 17.30 Kandidat: Fritz Ostermayer
Jury: Vedran Džihić, Marian Kaiser, Nelly Y. Pinkrah
17.30 – 18.30 Kandidatin: Jutta Schwarz
Jury: Nancy Mensah-Offei, Esma Bošnjaković, Nelly Y. Pinkrah

PAUSE

19.30 – 20.30 Kandidatin: Maryam Vaziri-Daryabegi
Jury: Herbert Posch, Hannah Hurtzig, Nancy Mensah-Offei
20.30 – 21.30 Kandidat: Peter Waterhouse
Jury: Karin Harrasser, Claus Philipp, Nelly Y. Pinkrah
 
Ein Projekt von Science Communications Research und Mobile Akademie Berlin in Zusammenarbeit mit dem Volkskundemuseum Wien und der Initiative Erinnern in Zukunft der Brunnenpassage. 
 
Das Projekt wird begleitet mit einer Lehrveranstaltung des Co.Lab für Erinnerungsarbeit • ästhetisch-politische Praktiken der Kunstuniversität Linz. Gefördert von der Stadt Wien Kultur.


FOYER DER ERINNERUNG
 
Wo: Atelier OABYTE – Kunstverein für solidarisches Arbeiten
Schellhammergasse 24/4, 1160 Wien
Wann: Vernissage am 10. April 2026 um 19 Uhr
Geöffnet am 11. und 12. April 2026 von 12 bis 16 Uhr
 
Das Atelier von »OABYTE – Kunstverein für solidarisches Arbeiten« wird vom 10. bis 12. April zum Foyer für Erinnerung. Ein Raum zum Zusammenkommen, Essen, Diskutieren oder auch zum Warten öffnet sich. Der temporäre Ausstellungs- und Begegnungsraum Foyer der Erinnerung findet in Kooperation mit der mobilen Akademie Berlin, der Brunnenpassage und dem Co.Lab Erinnerungsarbeit · ästhetisch-politische Praktiken der Kunstuniversität Linz statt. Der Raum wird von Clara Jacquemard und Paula Ursprung kuratiert.
Download: weitere Informationen

 
research.science.co.at
mobileacademy-berlin.com
volkskundemuseum.at
brunnenpassage.at
 
Pressedownload


Stadt Wien Kultur, Call Zeitgemäße Formen des Erinnerns
 

  


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