Volkskundemuseum Wien
Otto Wagner Areal, Pavillon 1
Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien
Öffnungszeiten:
Di-Fr: 10-17 Uhr
Anfahrt
Postanschrift:
Laudongasse 15-19, 1080 Wien
T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 406 89 05.88
E: office@volkskundemuseum.at
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Mostothek @ OWA
Mai-Sep: Dienstags, 17 Uhr
Im Zentrum des Projekts steht die Idee, zentrale gesellschaftliche Wendepunkte und Umbrüche der letzten Jahrzehnte sichtbar zu machen. Anhand von persönlichen Objekten und individuellen Lebensgeschichten sollen deren Verflechtungen mit sozialen Umwälzungen herausgearbeitet und gegenwärtige Entwicklungen multiperspektivisch analysiert werden.
Turning Points untersucht außerdem, wie Museen in politisch angespannten Zeiten zusammenarbeiten können, um ihren demokratiepolitischen Auftrag wahrzunehmen. Das Ziel ist, sich transnational und überregional zu vernetzen, um Prozesse wie Ent-/Demokratisierung, Il-/Liberalisierung, Ent-/Faschisierung und vergleichbare gesellschaftliche Entwicklungen zu diskutieren und im Zuge dessen politische Auseinandersetzung und kulturelle Teilhabe zu fördern.
Im Fokus stehen Wien, Bratislava aber auch der ländliche Raum, der zwischen den beiden Hauptstädten liegt – eine Region, die historisch von der Habsburgermonarchie, der Trennung während des Eisernen Vorhangs und der heutigen EU-Mitgliedschaft geprägt ist.
Im Rahmen des Projekts werden zudem zwei sehr unterschiedliche Gebäude revitalisiert und künftig dauerhaft für kulturelle und demokratiebildende Zwecke genutzt: In Wien wird der Luftschutzbunker im Schönbornpark zu einem vielfältig nutzbaren Public Space umgestaltet, in Bratislava entsteht in einem historischen Gebäude eine neue zeitgeschichtliche Ausstellung.
Beide Museen nutzen ihre Sammlungen, Archive und Perspektiven, um gesellschaftliche Entwicklungen verständlich zu vermitteln und demokratische Werte zu stärken. Der Untersuchungszeitraum – Mitte der 1980er Jahre bis heute – ermöglicht es, individuelle Erinnerungen, politische Umbrüche und regionale Unterschiede zusammenzuführen. Mit Oral-History-Interviews, partizipativen Formaten und dem Ansatz der „Slow Memory“ werden unterschiedliche soziale, regionale und generationenspezifische Sichtweisen einbezogen.
Es wird ein interdisziplinäres Forschungsteam aufgestellt, das an der Ergänzung und Digitalisierung der Sammlungen arbeitet, Ausstellungen konzipiert und Vermittlungsformate durchführt. Darunter sind Ľubica Voľanská, die hauptsächlich für Projektleitung und Forschung zuständig ist, sowie Thomas Trabitsch in erster Linie für den Bereich der Vermittlung und Kommunikation. Ab Juli 2026 werden noch zwei weitere Stellen zur Dokumentation des Projekts und zur Durchführung der Vermittlungsformate besetzt.
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Zur Geschichte des Bunkers: massivunsichtbar.at.
Zum Lead Partner Museum der Stadt Bratislava
Zum Radiobeitrag von Radio Slowakei International






Turning Points untersucht außerdem, wie Museen in politisch angespannten Zeiten zusammenarbeiten können, um ihren demokratiepolitischen Auftrag wahrzunehmen. Das Ziel ist, sich transnational und überregional zu vernetzen, um Prozesse wie Ent-/Demokratisierung, Il-/Liberalisierung, Ent-/Faschisierung und vergleichbare gesellschaftliche Entwicklungen zu diskutieren und im Zuge dessen politische Auseinandersetzung und kulturelle Teilhabe zu fördern.
Im Fokus stehen Wien, Bratislava aber auch der ländliche Raum, der zwischen den beiden Hauptstädten liegt – eine Region, die historisch von der Habsburgermonarchie, der Trennung während des Eisernen Vorhangs und der heutigen EU-Mitgliedschaft geprägt ist.
Im Rahmen des Projekts werden zudem zwei sehr unterschiedliche Gebäude revitalisiert und künftig dauerhaft für kulturelle und demokratiebildende Zwecke genutzt: In Wien wird der Luftschutzbunker im Schönbornpark zu einem vielfältig nutzbaren Public Space umgestaltet, in Bratislava entsteht in einem historischen Gebäude eine neue zeitgeschichtliche Ausstellung.
Beide Museen nutzen ihre Sammlungen, Archive und Perspektiven, um gesellschaftliche Entwicklungen verständlich zu vermitteln und demokratische Werte zu stärken. Der Untersuchungszeitraum – Mitte der 1980er Jahre bis heute – ermöglicht es, individuelle Erinnerungen, politische Umbrüche und regionale Unterschiede zusammenzuführen. Mit Oral-History-Interviews, partizipativen Formaten und dem Ansatz der „Slow Memory“ werden unterschiedliche soziale, regionale und generationenspezifische Sichtweisen einbezogen.
Es wird ein interdisziplinäres Forschungsteam aufgestellt, das an der Ergänzung und Digitalisierung der Sammlungen arbeitet, Ausstellungen konzipiert und Vermittlungsformate durchführt. Darunter sind Ľubica Voľanská, die hauptsächlich für Projektleitung und Forschung zuständig ist, sowie Thomas Trabitsch in erster Linie für den Bereich der Vermittlung und Kommunikation. Ab Juli 2026 werden noch zwei weitere Stellen zur Dokumentation des Projekts und zur Durchführung der Vermittlungsformate besetzt.
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![: pos/68370/019: Menschenmenge auf dem Námestie SNP. Banner: “ROBOTNICI A UMELCI SLOVENSKEJ FILMOVEJ TVORBY SÚ S VAMI !!!” [ARBEITER UND KÜNSTLER DER SLOWAKISCHEN FILMPRODUKTION SIND MIT EUCH !!!] Foto: Helena Bakaljarova](/jart/prj3/volkskundemuseum/images/cache/8d3869cb1b3b66f94624439f71f02948/0xB3CB11C524E5DCA88345353B17DB220F.jpeg)