Pressedownload

In der Passage

Alles Ei!

Mi, 15.03.2017 – Mo, 05.06.2017
Es muss nicht immer ein bemaltes Hühnerei sein. Die gezeigten Stücke bieten einen Einblick in die Vielfältigkeit der Materialien und Verzierungstechniken der umfassenden Ostereiersammlung des Volkskundemuseums Wien.
Hühner-, Enten-, Gänse- und Straußeneier, bunt bemalt, gekratzt und gebatikt sind rund um die Osterzeit in der öffentlichen Passage im Volkskundemuseum Wien zu sehen. Der Bogen reicht von regional unterschiedlichen Handwerkserzeugnissen bis hin zu künstlerischen Einzelstücken.
Das Ei ist nicht nur Begleiter am Frühstückstisch. In der Kulturgeschichte des Menschen wurden ihm viele unterschiedliche Bedeutungen, Symboliken und Funktionen zugeschrieben: als Sinnbild des Lebens, als Zaubermittel oder Liebesgabe.
Seit wann und warum Eier zu Ostern gefärbt werden, ist nicht eindeutig nachvollziehbar. Im Mittelalter wurden Eier vor allem rot gefärbt. In der Zeit der Gegenreformation mehren sich die Belege für bunte Eier.
Sicher aber ist: zu Ostern wurde immer schon geschenkt: Ziereier aus Glas, Fayence, Holz, Bein oder Porzellan. Ganze Candy Container in Form von Osterhasen oder Eiern für Süßigkeiten kamen im 19. Jahrhundert als Ostergeschenke in Mode. Beispiele aus dem 20. Jahrhundert beinhalten seriell hergestellte Hohlfiguren aus Schokolade in Folie verpackt.
Ein österlicher Spaziergang durch drei Jahrhunderte Ostereiersammlung im Volkskundemuseum Wien.

Die Ausstellung befindet sich in der öffentlichen Passage des Volkskundemuseums und ist daher kostenlos zu besichtigen.

Pressebilder

Klicken Sie bitte einmal auf ein Bild - es geht ein extra Fenster auf. Dort Klick auf die rechte Maustaste und das Feld "Grafik speichern unter..." anklicken.
Spruchbandosterei mit Drahtkurbel und beschriftetem Papierstreifen: „Ich schenke Dir ein Ei / aus Lieb und Treu“. Foto: Christa Knott © Volkskundemuseum Wien
_MEHR
Candy Container aus Pappmaschee in Hasenform. Die hohle Figur hat einen abnehmbaren Kopf zum Befüllen mit Süßigkeiten. Foto: Christa Knott © Volkskundemuseum Wien
_MEHR
Gekratzte Motive auf einem Straußenei, einem Gänseei und einem Hühnerei aus dem Burgenland. Die Eier wurden im
Jahr 2013 von der Gemeindevertretung in Stinatz dem ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer anlässlich seines Besuchs geschenkt. Die Präsidentschaftskanzlei übergab die Objekte dem Volkskundemuseum Wien. Foto: Christa Knott © Volkskundemuseum Wien
_MEHR
Zweiteiliges Osterei aus Blech zum Befüllen mit Süßigkeiten der Marke Stollwerck. Foto: Christa Knott © Volkskundemuseum Wien
_MEHR
Huzulische Eier aus den Waldkarpaten in Südostgalizien (Westukraine). Foto: Christa Knott © Volkskundemuseum Wien
_MEHR
Ostereier aus Südmähren in Wachs-Reserve-Technik verziert. Foto: Christa Knott © Volkskundemuseum Wien
_MEHR
Auf Seidenbezug handbemalte Pappeier zum Befüllen mit aufgemalten Ostermotiven, wie sie um 1900 verwendet wurden. Foto: Christa Knott © Volkskundemuseum Wien
_MEHR
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15–19, 1080 Wien

T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at

Öffnungszeiten
Museum:
Di bis So, 10.00 bis 17.00 Uhr
Do, 10.00 bis 20.00 Uhr
Bibliothek:
Di bis Fr, 9.00 bis 12.00 Uhr
Juli und August geschlossen

Hildebrandt Café:
Sommeröffnungszeiten
Di und So, 10.00 bis 18.00 Uhr
Mi bis Sa, 10.00 bis 23.00 Uhr

Mostothek:
Di, ab 17.00 Uhr
August geschlossen


Mitglied werden im Verein für Volkskunde!

Blog Soja im Museum
Blog Private Fotografie

Folge uns:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gesine Stern, MA
T: +43 (1) 406 89 05.51
M: +43 676 566 85 23
gesine.stern@volkskundemuseum.at