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Bekleidung | Textilien

Die Textil- und Bekleidungssammlung des Volkskundemuseums beeindruckt durch ihre Stückzahl von rund 25.000 Objekten, die geographische Ausdehnung sowie die ästhetische Qualität einzelner Stücke.


Bekleidung und Textilien

Themenbereiche: Einzelbekleidung,  Ensembles, Accessoires, Gebrauchstextilien,  Handarbeitsmuster, Trachtenpüppchen
Geographische Ausdehnung: Nahezu ganz Europa mit Schwerpunkten in Zentral- und Südosteuropa: Österreich, Böhmen, Mähren, Schlesien, Polen, Slowakei, Galizien, Slowenien, Rumänien, Istrien, Dalmatien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Mazedonien, Norditalien, Süddeutschland, Bretagne, Baskenland, Russland, Griechenland etc.
Zeitliche Einordnung: 17.-21. Jh. (Schwerpunkt 19. und 20. Jh.)
Umfang: rund 25.000 Objekte
Kustodin: Mag. Kathrin Pallestrang
kathrin.pallestrang@volkskundemuseum.at

Hier finden sich  Hemden, Blusen, Röcke, Hosen, Jacken, Mäntel, Unterwäsche, Strümpfe, Trachten, Kopfbedeckungen, Schuhe, Gürtel, Taschen aber auch Wandbehänge, Tisch- und Bettwäsche, Fahnenbänder, Teppiche und noch einiges mehr. Auf Textilien wurde von der Gründung des Museums 1895 an einer der Sammlungsschwerpunkte gelegt. Die Bestrebung damals war es, anhand von Kleidungsstücken, aber auch von Verzierungstechniken wie Stickmustern und von Accessoires wie Hauben oder Schuhen das für eine Region oder Ethnie Typische festzuhalten. Ob es sich bei den oftmals in Serien gesammelten Stücken um Produkte von Nationalisierungsprozessen handelte oder um Alltagskleidung ohne bewussten regionalen Kontext, ist heute meist nur mehr schwer festzustellen, wobei die Grenzen hier ohnehin fließend sind und oftmals beides zutrifft. Der Fokus des Sammelns liegt daher heute auf Folkloreobjekten, auf Bekleidung, die Identität stiften soll, wie den Trachten, aber auch auf Alltagsbekleidung wie sie abseits von Prêt-á-porter-Ware die gesellschaftliche Wirklichkeit bestimmt.