Familienmacher

Vom Festhalten, Verbinden und Loswerden

Fr, 11.11.2011 – So, 25.03.2012
Mit wem sind Sie verwandt? Wer macht die Familienfotos? Wieviel Verwandtschaft ist in Deinem Handy? Wo lagern Sie ungeliebte Erbstücke?
Mit wem sind Sie verwandt? Wer macht die Familienfotos? Wieviel Verwandtschaft ist in Deinem Handy? Wo lagern Sie ungeliebte Erbstücke? Wohin mit dem Bild vom Babybauch? Wer kommt in den Wechselrahmen? Hat die Familie eine Nationalität? Die Ausstellung Familienmacher basiert auf einer ethnographischen Forschung im 8. und 16. Wiener Gemeindebezirk.

Entgegen der Behauptung eines Zerfalls der Familie dokumentiert sie Alltagsformen des Festhaltens, Verbindes und Loswerdens. Dabei spielen Traditionen und Bilderbuchfamilien ebenso eine Rolle wie Sehnsüchte und neue Lebensweisen.
Offene Vitrinen bieten Platz für mitgebrachte und dagelassene Familienstücke, ein überdimensionales Familienalbum gestaltet sich im Laufe der Ausstellung immer wieder neu.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog.

Wissenschaftliches Team und Kuratierung: Dr. Katharina Dankl, Msc; Mag. Tena Mimica; Lukasz Nieradzik, M.A.; Mag. Karin Schneider
Leitung: Prof. Dr. Elisabeth Timm, Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie, Universität Münster

Eine Kooperation von Universität Wien, Universität für angewandte Kunst
und dem Österreichischen Museum für Volkskunde
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15–19, 1080 Wien
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